Sanctuaire La Salette de Notre Dame

  • Meine Frau Silvia ist gebürtig aus dem Raum Leutkirch, Württembergisches Allgäu oder bereits Oberschwaben? Egal, bei einem unserer Besuche ihrer Verwandtschaft mit den Motorrädern sind wir durch einen kleinen Weiler namens Gebrazhofen gekommen wo am Kreisverkehr ein Schild „La Salette“ stand. Da mir das nichts sagte fuhren wir dort hin und fanden eine Wallfahrtskirche zur weinenden Mutter Gottes die ein kranker Pfarrer vor über 100 Jahren anlässlich seiner Genesung hatte bauen lassen.


    Bei einem unserer Urlaube in den französischen Alpen meinte Silvia da das Wetter nicht so wirklich zum Motorradfahren geeignet sei ob wir nicht mit dem Auto uns was ansehen könnten. Gesagt getan, wir sind von Bourg d`Oisans am Kreisverkehr in Richtung Grenoble die D 1091 bis Vizille und am Beginn der N 85 rechts abgebogen auf die D 529 um über La Mure nach Gap zu kommen da ich davon ausgegangen bin das im Süden das Wetter besser sei. Die kürzere Strecke über die N 85 war über 2 Jahre lang nicht möglich da eine Mure die Westseite des Grand Lac de Laffrey über etliche hundert Meter und damit auch die N 85 verschüttet hatte.


    Als wir bei Natizon wieder auf die N 85 kamen meinte Silvia sie hätte ein Schild mit der Aufschrift Notre Dame de
    La Salette gesehen was uns verwunderte denn wir kannten ja besagtes Notre Dame de La Salette aus der Ecke Leutkirch. Also abbiegen und hin fahren, mal sehen was da kommt.


    Tja, da standen wir nach ca. 10 km Fahrt über eine kurvenreiche Straße und staunten nicht schlecht als wir das Kloster sahen das der Salettiner Orden zur Ehren der Jungfrau Maria hier gebaut hat. Sie soll zwei Hirtenkindern erschienen sein und dabei geweint haben, also ähnlich wie im wesentlich bekannteren Lourdes. Ein Kloster in den Alpen auf über 1700 m Höhe das heute auch als Übernachtungsmöglichkeit unter der Internet Suche „Sanctuaire de Notre Dame de La Salette“ gebucht werden kann.


    Den "Erinnerungs - Stein" den ich von überall mitnehme haben wir am Anstieg zum Kruzifix, das gegenüber des Klosters an einem Hang steht, gefunden. Nach knapp 3 Stunden, wir sind noch etwas um das Kloster herum spazieren gegangen, haben wir diesen durchaus sehenswerten Ort wieder verlassen.



    Bald sind wir da



    Wunderschön anzuschauen



    Immer gut besucht dieses Kloster und im Hintergrund erkennt man warum wir nicht mit den Motorrädern gefahren sind, denn im Nebental hat es geregnet...



    Die beiden Hirtenkinder mit der Jungfrau Maria



    Mal aus einer anderen Perspektive



    Der Prozessionsweg



    Das Arma Christi Kreuz das an die Leiden von Jesus Christus erinnern soll



    Der Blick zurück ins Tal



    Und am ersten September Wochenende treffen sich hier Motorrad Fahrer.


    Wir werden dieses Jahr, also 2020 wieder in der Nähe sein, etwas weiter südlich am Einstieg zum Grand Canyon de Verdun und wenn die dieses Jahr wieder ein Treffen veranstalten dann schaun mer mal...


    Grüßle aus dem nass-kalten Unterallgäu,

    Bernd.

    "Der Mensch is guad, de Leit' san schlecht!"

    Karl Valentin


  • Tolle Bilder die zur Nachahmung anregen

    Ja, ja, da Wumi ist ein eingefleischter Frankreich Fan.

    Lang, lang ist es her, da habe ich die französischen Grenze ein wenig geküsst (LGKS).

    Ich muss mich wieder mal begeistern, so eine weite Anreise in Kauf zu nehmen, um z. Bsp. die

    RDGA zu fahren, der Michi, der Markus und noch ein hart gesottener haben das ja schon hinter sich gebracht. Fernitz - Briancon (F) knappe 1.000 km

    Schau ma amol.

    „Es ist nicht von Bedeutung, wie langsam du gehst, solange du nicht stehenbleibst“

    Konfuzius

    „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“

    Franz Kafka

    „Es gibt keinen bequemen Weg, der von der Erde zu den Sternen führt"

    Seneca (427 v. Chr.-347 v.Chr.)

  • Danke für die Blumen....8)


    Vom Unterallgäu nach Grenoble sind’s ca 650 km. Das ist mit dem Auto und Anhänger keine allzu große Herausforderung. Vorteil des Gespann ist die wesentlich größere Transportmöglichkeit für Butter die mit Fleur de Sel gesalzen ist oder das leicht süßlich schmeckende Dorelei Bier aus dem Elsass. Beides Dinge für die wir knapp 400 km ins Elsass fahren müßten um es zu kaufen. Und so verbinden wir das Angenehme mit dem Nützlichen...

    Wir waren schon so oft in dieser Gegend aber die die Route des Grandes Alpes runter und die Route Napoleon wieder retour sind wir noch nie gefahren.
    2018 hatten wir das mit nem guten Bekannten vor, es wurde ein Fiasko....


    Aber F im September wenn die meisten Touris weg sind, die Tour gefahren ist und die Franzosen wieder arbeiten, ein Traum...:thumbup:


    Grüßle aus dem Nachtdunkel Unterallgäu,

    Bernd

    "Der Mensch is guad, de Leit' san schlecht!"

    Karl Valentin


  • Ja ja Montezumas Rache kenn ich auch, das hat sogar Truckstop schon besungen !
    Top Bilder - Danke 🙏 Gruß Martin

    Befürchte das war ne handfeste Lebensmittel Vergiftung.

    Ich tippe auf Salmonellen im Rohmilch Käse oder im Eis,

    denn E. coli sind nach max. 3 Tagen rum während es bei mir 7 Tage lang ging...<X


    Hab dann zu Hause als erstes ein Blutbild erstellen lassen, Gottseidank alle Leberwerte 👍


    Mittlerweile wieder schmunzelndes Grüßle aus dem Unterallgäu,

    Bernd.

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    Karl Valentin


  • :D

    Der unangenehmste Piff ist der "Dünnpfiff" zumindest wird das behauptet.

    Bis dato hatte ich bei Ausflugsfahrten noch nie Probleme, was das anbelangt, aber

    nix was ma nix ;)

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